Prüfleitlinien veröffentlicht

2019-01-20T16:49:32+00:0015.01.2019|Vollständigkeitserklärung, Zentrale Stelle|

Die Zentrale Stelle Verpackungsregister hat in Einvernehmen mit dem deutschen Bundeskartellamt zwei wichtige Leitlinien für die Überprüfung von Verpackungsmengendaten publiziert. Neben einer Leitlinie für die Mengenstromnachweise der (Dualen) Systeme wurde vor allem die Prüfleitlinie für Vollständigkeitserklärungen (VE) der Hersteller vorgestellt.

Vollständigkeitserklärungen müssen grundsätzlich von jedem Hersteller durchgeführt werden, der je Kalenderjahr eine Menge von 80 Tonnen Glas, 50 Tonnen Papier, Pappe und Karton oder 30 Tonnen sonstige Verpackungsmaterialien in Deutschland in Verkehr bringt, kann aber auf Verlangen auch von kleinere Herstellern angefordert werden. Die „VE“ ist immer bis Mitte Mai eines Jahres für das jeweils vorausgehende Kalenderjahr bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister einzureichen, erstmalig für das zurückliegende Jahr 2018.

Die Prüfleitlinie Vollständigkeitserklärungen enthält umfangreiche und detaillierte Vorgaben für die beauftragten Prüfer, also beispielsweise akkreditierte Sachverständige oder Wirtschaftsprüfer. Vor allem jene Hersteller, die erstmalig ab 2019 eine VE einreichen (müssen), sollten sich mit den anspruchsvollen Prüfbedingungen baldmöglichst vertraut machen. Bei ausbleibender oder verworfener Vollständigkeitserklärung drohen Bußgelder bis zu EUR 100.000!